Psycho­the­rapie bei Depressionen

Symptome, Ursa­chen, Thera­pie­an­sätze, Ziele und Möglichkeiten

Depres­sionen behan­deln – Praxis Gumpoldskirchen

Die Anfänge dieser Erkran­kung bemerkt man meist gar nicht, da sie sich sozu­sagen „einschlei­chen“. Zu Beginn fühlt man sich meist nur etwas abge­schlagen und lustlos. Mit der Zeit fallen verschie­dene Dinge schwerer und machen weniger Spass. Die Müdig­keit steigt immer mehr an. Trotzdem kann man meist immer weniger gut schlafen.

Bis man bemerkt dass man sich in einem Kreis­lauf befindet aus dem man ohne profes­sio­nelle Hilfe nicht mehr heraus­kommt ist es meist „5 Minuten vor 12“.

Eine Depres­sion kann bis zur Berufs­un­fä­hig­keit führen!

Symptome von Depressionen

Emotio­nale Symptome:

  • Anhal­tende Traurigkeit
  • Angst und Schuldgefühle
  • Gefühle der Wertlosigkeit

Körper­liche Symptome:

  • Schlaf­stö­rungen
  • Appe­tit­ver­lust oder ‑zunahme
  • Chro­ni­sche Müdigkeit

Kogni­tive Symptome:

  • Konzen­tra­ti­ons­pro­bleme
  • Entschei­dungs­un­fä­hig­keit
  • Nega­tive Gedankenmuster

Ursa­chen

Depres­sionen können durch eine Viel­zahl von Faktoren verur­sacht werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass Depres­sionen nicht nur eine Frage der Willens­kraft sind, sondern komplexe, behand­lungs­be­dürf­tige Erkrankungen.

  • Orga­nisch: Das Gleich­ge­wicht der Neuro­trans­mitter im Gehirn ist gestört, was depres­sive Symptome hervor­rufen kann.
  • Belas­tende Lebens­er­eig­nisse: Schwere Lebens­er­eig­nisse können depres­sive Symptome auslösen, die allmäh­lich an Inten­sität zunehmen.
  • Dauer­haft belas­tende Lebens­um­stände: Anhal­tend belas­tende Lebens­um­stände führen lang­fristig zu erhöhter psychi­scher Belastung.
  • Selbst­wahr­neh­mung: Sich selbst in einem sehr nega­tiven Licht sehen und einschätzen.

Ansätze der Therapie

Die Psycho­the­rapie hilft auf verschie­dene Arten die Depres­sion los zu werden. Die Betrof­fenen lernen, sich selbst auch wieder einmal etwas gutes zu tun. Durch die Therapie kann man sein Leben wieder aus einem posi­ti­veren Blick­winkel betrachten und auch sich selbst posi­tiver sehen. Man lernt seine Stärken in den Vorder­grund zu stellen.

Parallel dazu wird auch alles Unbe­wußte bear­beitet, das mit der Depres­sion zusammen hängt. In den meisten Fällen ist die Einnahme von Anti­de­pres­siva, nach Verschrei­bung durch den Haus­arzt oder Fach­arzt zu empfehlen.

Ziele und Möglich­keiten der Psychotherapie

Die Depres­sion ist eine sehr gut behan­del­bare Krank­heit. Der beste Behand­lungs­er­folg wird durch eine Kombi­na­tion von Medi­ka­menten und Psycho­the­rapie erreicht.

Die Psycho­the­rapie hilft den depres­siven Kreis­lauf zu durch­bre­chen, zugrun­de­lie­gende Probleme zu verar­beiten und wieder Freude im Leben zu haben.

Selbst­test Depression

  • Schlafen Sie schlecht (Einschlaf­schwie­rig­keiten, Durch­schlaf­schwie­rig­keiten oder zu frühes Erwachen)?
  • Gibt es nur mehr wenige Dinge, die Sie inter­es­sieren oder Ihnen Freude machen?
  • Können Sie sich nicht mehr gut konzentrieren?
  • Haben Sie wenig Selbstvertrauen?
  • Haben Sie manchmal Schuld­ge­fühle oder fühlen Sie sich manchmal wertlos?
  • Sehen Sie Ihre Zukunft eher negativ?
  • Hat Ihr Appetit deut­lich nachgelassen?
  • Hat Ihr Wunsch nach Sexua­lität nachgelassen?
  • Haben Sie manchmal Suizid­ge­danken oder verletzen Sie sich selbst?

Wenn Sie 4 oder mehr Fragen mit „ja“ beant­worten können, besteht die Möglich­keit dass bei Ihnen derzeit eine depres­sive Proble­matik im Vorder­grund steht.

Psycho­the­rapie könnte Ihnen helfen dieses Problem in den Griff zu bekommen.

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